Staatsvertrag mit Mullahs

In bes­ter Ham­bur­ger Als­ter­lage resi­diert das Isla­mi­sche Zen­trum Ham­burg mit sei­ner »Blauen Moschee«. Es fun­giert als euro­päi­sche Ver­tre­tung der isla­mis­ti­schen Des­po­tie im Iran. Seit 2012 wird es durch einen Staats­ver­trag mit der Stadt Ham­burg poli­tisch geför­dert. Nach dem Wil­len von SPD und Grü­nen soll das so wei­ter­ge­hen. Warum?

Die große Welle vor Hamburg

BIld: Norika Rehfeld

Die Elb­phil­har­mo­nie ist nicht nur schnell zum Sym­bol für Ham­burg gewor­den, zum Tou­ris­mus­ma­gne­ten und zur Vor­lage für Hei­mat­kitsch. Sie ist auch der vor­läu­fig krö­nende Abschluss einer Stadt­ent­wick­lung nach polit-ökonomischen Erfor­der­nis­sen. Eine Ent­wick­lung, in der die Herr­schaft des Men­schen über die Natur eine wesent­li­che Rolle spielt.

Spuren kolonialer Herrschaft

Die deut­sche Phase direk­ter Kolo­ni­al­herr­schaft war im euro­päi­schen Ver­gleich kurz, dafür nicht min­der gewalt­tä­tig. Ihre Spu­ren hat sie ins­be­son­dere in Ham­burg, einem zen­tra­len Ort des deut­schen Kolo­nia­lis­mus, hin­ter­las­sen – sie sind bis heute sicht­bar. Diese Fotoreihe führt ins Zen­trum der Stadt. 

Ein Ort der Schlechtigkeit

Bauschild am Bismarck-Denkmal, Januar 2021

In Ham­burg steht seit 1906 das welt­weit größte Bismarck-Denkmal. Dass es von der Stadt nun teuer saniert wurde, hat eine Debatte um die Umge­stal­tung des Denk­mals und Ham­burgs Umgang mit sei­ner Kolo­ni­al­ge­schichte ausgelöst.