Im Sep­tem­ber 2026 stellte eine Ver­an­stal­tung des Arbeits­krei­ses Neo­fa­schis­mus der VVN-BdA Ham­burg, der GEW Ham­burg und des DGB Ham­burg die Frage: »Gibt es eine Quer­front in Ham­burg?«. Im Zen­trum der dort vor­ge­stell­ten Recher­chen steht der Ver­ein »United Move­ment for Equal Human Rights«, kurz Umehr e.V. Des­sen Querfront-Politik offen­bart auch die 
Am 15.01.2026 spra­chen wir mit Fatma Keser und Kim David Amon über Rechts­extre­mis­mus mit Türkei-Bezug in Ham­burg. Wer wird heute in Ham­burg von »Grauen Wöl­fen« bedroht? Wie weh­ren sich die Betrof­fe­nen? Und wie kön­nen eine enga­gierte Zivil­ge­sell­schaft und anti­fa­schis­ti­sche Linke ihnen soli­da­risch bei­ste­hen? Hier ist das Tran­skript der Ver­an­stal­tung nachzulesen. 
2024 lief der Doku­men­tar­film »Antifa – Schul­ter an Schul­ter, wo der Staat ver­sagte« im Kino. Jetzt ist er auf DVD erschie­nen. Der Film bie­tet einen Ein­blick in die Geschichte der Antifa-Bewegung der Neun­zi­ger. Die Zeit vor 1990, in die auch Ham­burgs ›Base­ball­schlä­ger­jahre‹ fal­len, kommt dabei jedoch zu kurz. 
Im ver­gan­ge­nen Herbst grün­dete der Come­dian Nico Sems­rott die PRÜF-Kampagne. Ihre For­de­rung: die Prü­fung aller rechts­extre­men Par­teien durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Auch in Ham­burg wird seit Novem­ber monat­lich für diese For­de­rung demons­triert. Inhalt­lich und orga­ni­sa­to­risch liegt aber eini­ges im Argen. 
An der Uni Ham­burg for­miert sich eine BDS-Kampagne. Der AStA unter­stützt sie und trägt damit zu einer israel- und juden­feind­li­chen Atmo­sphäre auf dem Cam­pus bei. Wir haben genauer hin­ge­se­hen und nachgefragt. 
Wer wird heute in Ham­burg von der deutsch-türkischen extre­men Rech­ten bedroht? Wie weh­ren sich die Betrof­fe­nen? Und wie kön­nen enga­gierte Zivil­ge­sell­schaft und anti­fa­schis­ti­sche Linke ihnen soli­da­risch bei­ste­hen? Wir spre­chen mit Fatma Keser und Kim David Amon. Locke (St. Pauli), 18.30 Uhr. 
40 Jahre nach dem Mord an Rama­zan Avcı wird sei­ner in Ham­burg auf viel­fäl­tige Weise gedacht. Das beweist, dass sich erin­ne­rungs­po­li­tisch seit­her eini­ges getan hat – ins­be­son­dere dank migran­ti­scher Selbst­or­ga­ni­sie­rung und poli­ti­scher Initia­ti­ven. Ein Gast­bei­trag von Gas­ton Kirsche. 
Die Ver­su­che kon­ser­va­ti­ver und rech­ter Akteure, durch die Rekon­struk­tion alter Gebäude das Stadt­bild gemäß ihrer poli­ti­schen Pro­gram­ma­tik umzu­ge­stal­ten, neh­men in vie­len deut­schen Städ­ten zu. Auch in Ham­burg plä­diert die AfD für den gebau­ten Geschichts­re­vi­sio­nis­mus. Am Schul­ter­blatt wur­den der­weil stei­nerne Tat­sa­chen geschaffen. 
Dem Über­le­ben­den des rechts­ter­ro­ris­ti­schen Anschlags von Mölln, İbrahim Ars­lan, wurde auf der Bühne des Zeise Kinos Anti­se­mi­tis­mus vor­ge­wor­fen, weil er ein pro­pa­läs­ti­nen­si­sches T‑Shirt trug. Ein jüdi­scher Kino­gast ergriff das Wort und ver­tei­digte ihn. Für viele ein kla­rer Fall: Über­heb­li­ches deut­sches „Aufarbeitungsweltmeister“-Gebaren at its worst. Aber ist es wirk­lich so einfach? 
**Update Februar 2025** Die Ham­bur­ger AfD ver­brei­tet immer wie­der klas­sisch revi­sio­nis­ti­sche The­sen, die vor allem den Holo­caust und die Kolo­ni­al­ge­schichte umdeu­ten. Vor allem aber ver­tritt sie einen nost­al­gi­schen Natio­na­lis­mus, der Mythen über die deut­sche Ver­gan­gen­heit entwirft.